CMS Messsystem

 
Das CMS Messsystem besteht aus einem CMS Messgerät (Laserradar), einem Lichtwellenleiter-Kabel (LWL-Kabel) als linienförmigem Temperatursensor (CMS Sensorkabel) und einer CMS Applikationssoftware (VISCOM Liner) für die Auswertung und Visualisierung der Temperaturmessdaten.
 
Software-10

Schematische Darstellung der CMS Systemkomponenten mit 3D-Graph und Zonendarstellung

Anhand der CMS Messdaten kann der exakte Zeitpunkt für die Mindesttemperatur zur thermischen Aushärtung ermittelt werden, so dass die Wärmezuführung angepasst werden kann:

  • Wird die Mindesttemperatur nicht erreicht, kann der Operator den Wärmeeintrag gezielt verlängern, mit dem Ergebnis, dass auch bei schwierigen Baustellenverhältnissen die Sanierung erfolgreich durchgeführt werden kann.
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  • Wird die Mindesttemperatur früher als erwartet erreicht, kann die Wärmezuführung verkürzt werden.

Die Entscheidungskriterien für den Errichter, wann die Mindesttemperatur in Längsrichtung des Liners erreicht wird, erfolgt mit einer rechnerunterstützten Auswertung der örtlichen Messdaten. Mit der Zonenauswertung als Prozessmodul können die Berechnungsergebnisse für den Errichter / Operator farblich visualisiert werden. Die verschiedenen Zonenfarben werden bei der Inbetriebnahme des CMS gemäß den Aushärtungseigenschaften des Liners abgefragt und hinterlegt.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das CMS sich durch eine einfache Handhabung, robuste Systemkomponenten und eine leistungsstarke Software auszeichnet, die neue Möglichkeiten für den Errichter und für den Kunden bietet:
 

  • Online Monitoring des thermischen Aushärtungsprozesses während der Sanierungsmaßnahme
  • Farbliche Kennzeichnung beim Erreichen der geforderten Liner-Mindesttemperatur und somit eindeutige Entscheidungshilfen für den Errichter auch bei schwierigen Baustellen
  • Reduktion der Energiekosten und der CO2-Emission
  • Qualitätsnachweis des thermischen Aushärtungsprozesses über die Gesamtlänge des Liners und über die Gesamtdauer der Sanierungsmaßnahme
  • Erhöhung der Akzeptanz von Schlauchlinern bei Errichtern und Kommunen